Auf zwei Beinen, auf zwei Rädern

Outdoorparadies Kitzbühel

Inmitten der grünen Kitzbüheler Berge gelegen bietet die Region Kitzbühel für jeden Geschmack etwas: aussichtsreiche Almwanderungen, gemütliche Stunden am See, Genussradeln mit Bergblick, kurze Klettersteigabenteuer, Mehrtagestouren oder auch das kosmopolitische Leben – Kitzbühel kann (fast) alles.

Text: Andrea Strauß  Fotos: Kitzbühel Tourismus

Das Läuten der Kirchenglocken von Liebfrauen- und Pfarrkirche unterbricht für kurze Zeit die Stille. Doch nach drei Schlägen ist es wieder so ruhig, dass man den Wind im hohen Gras hört. Später macht sich ein Finkenpärchen über die reifen Felsenbirnen in einem der Gärten her. Bevor sie weiterfliegen, bedanken sie sich mit einem kurzen Lied. Bis es zur vollen Stunde läutet, kommt noch ein Golden Retriever vorbei, der sein Frauchen Gassi führt, und ein einziges Auto, so leise, dass man es für ein Elektrofahrzeug halten könnte.

Eine weite Wiesenfläche liegt zu unseren Füßen, die Gräser stehen hoch, dahinter verliert sich eine grüne Bergkulisse. Die Farben sind morgendlich zart. Die Sonne steht noch flach und schickt Streifen von Licht über die Bergkämme, als wollte sie mit Spots auf besonders schöne Flecken aufmerksam machen. Für die »schönste Glocke Tirols«, die wir vorhin gehört haben, ist das eine tolle Kulisse und für die tolle Kulisse sind die Glockenklänge schöner Schmuck.

Sonntagmorgen. Wir stehen im Stadtzentrum von Kitzbühel, in Rufweite von Pfarrkirche und Liebfrauenkirche. In jeder anderen Stadt wäre längst der Verkehr erwacht, Autotüren würden schlagen, jemand würde über die Weinflaschen der Vorabendparty stolpern – Kitzbühel ist anders. Nicht, dass es hier keine Partys gäbe, so ist es bei weitem nicht. Aber Kitzbühel kann beides: laut und leise. Winter und Sommer. Sportlich und gemütlich. Kosmopolitisch und leger. Tracht und Glitzer.

Sehr abwechslungsreich! Das gefällt mir am besten in der Region um Kitzbühel – abgesehen vom Strudel auf der traditionsreichen Seidlalm natürlich!


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 04/2020.
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