Ein Walzer im Himmel

Ballonfestival im Tannheimer Tal

Bereits zum 24. Mal findet das Ballonfestival 2019 im Tannheimer Tal statt. International hat sich dieser Event bei den Ballonteams längst herumgesprochen. Während dieser zwei Wochen im Januar brennt sozusagen der Himmel in dem Hochtal nahe der Allgäuer Alpen. Ein ganz besonderer Augenschmaus ist das Ballonglühen, das einmal pro Festivalwoche abends um 20 Uhr stattfindet.

Text: Silke Rommel  Fotos: Thomas Rathay

Aufregung liegt in Jungholz an diesem Dienstagabend gegen 19:30 Uhr in der Luft. Eine in den Hang gesteckte, illuminierte 2018 begrüßt die Besucher des diesjährigen Ballonglühens. Jungholz ist gesetzt: Einer der beiden pro Ballonfestival angesetzten Ballonglüh-Termine findet immer in der kleinen österreichischen Enklave auf deutschem Gebiet statt. 

Fünf Ballons, die Hauptakteure des nächtlichen Events, werden gerade noch schick gemacht. Eigentlich startklar, aber heute Abend müssen sie am Boden bleiben. An den von ortsansässigen Vereinen betriebenen Glühwein- und Würstchenständen herrscht Betrieb. Einheimische und Gäste stehen zusammen und freuen sich auf die nahende Show. Der Countdown läuft, denn wenn die Glocken der kleinen Ortskirche achtmal schlagen, ist das das Startsignal für Rudi Höfer, den verantwortlichen Organisator des Festivals. 

In den letzten Minuten vor dem Beginn ist noch einiges zu tun. Die Ballons müssen noch in den richtigen Abständen zueinander positioniert werden, die interessierten Zuschauer auf möglichst rutschsicheres Terrain gelotst und letzte Absprachen mit den Piloten getroffen werden. Eine Generalprobe gibt es hier nicht. Hier ist alles live und äußerst familiär, was zum besonderen Charme dieses Abends beiträgt. Keine Choreografie beim Ballonglühen gleicht der anderen. »›Girl on fire‹ gehört jedoch bei jedem Ballonglühen fest ins Repertoire. Ansonsten entscheiden wir aber immer erst kurz vorher welche Stücke wir ins Programm nehmen«, erklärt Rudi Höfer. 

Wenn man bei den Veranstaltungen auf dem Ballonfestival in Kontakt mit den verschiedenen Teams kommt, hat man schnell das Gefühl, Teil einer tollen Gemeinschaft zu sein.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 01/2019.
Jetzt im Online-Shop bestellen

Das könnte Dich auch interessieren …