Wasser marsch!

Die großen Seen in den Alpen

Hier spielt die Musik! Die großen Seen in den Alpen und am Alpenrand sind fast immer touristische Hotspots mit interessanten Sehenswürdigkeiten und reichem kulturellen Leben. Wer sich für eine Reise zu einem unserer TOP 6-Seen entscheidet, kann daher nichts falsch machen!

Text: Andrea Strauß  Fotos: Andreas Strauß

 

Am Morgen, wenn es noch still ist, an der Seepromenade joggen, vormittags eine Runde schwimmen, nachmittags mit dem Surfbrett über die Wellen zischen, abends im Restaurant sitzen mit Blick aufs Wasser und danach von der Aussichtsbank am Ufer den Wellen beim Tanzen zusehen – Urlaub am See ist immer herrlich und der Mix von Berg und See erscheint uns als etwas ganz Besonderes.

Viele Seen bereichern als Erbe der Eiszeiten den Alpenraum. Mächtige Gletscher schürften die Täler aus und hinterließen nach ihrem Abschmelzen mehr oder weniger große Wasserflächen. Schon immer lagen hier bevorzugte Siedlungsräume, denn die Seen sorgten für bequeme Wasserwege, potenzielle Fischgründe und für ausgeglichene Temperaturen. Daran hat sich grundsätzlich nichts geändert, allenfalls ist noch hinzugekommen, dass es rund um die großen Seen viel zu sehen gibt: schöne Dörfer und Städte, prächtige Paläste, noble Villen, tolle Hotelanlagen, gepflegte Gärten und Parks.

Auch kulturell ist gerade hier vieles geboten. Das geht von der Besichtigung prähistorischer Pfahlbauten wie am Genfer See oder am Neuenburgersee über die sehenswerten Altstädte mit ihren Kirchen, Klöstern und Burgen wie am Millstätter See, am Wolfgangsee oder am Gardasee bis zu den Hotelanlagen und Villen aus dem 19. Jahrhundert und den Beispielen moderner Architektur am Lago Maggiore.

Die Seen sind aber auch beliebte Ziele für Festivalbesucher. Locarno am Lago Maggiore ist da sowohl beim Filmfestival als beim Musikfestival Moon & Stars erwähnenswert. Aber auch als Austragungsorte für Sportveranstaltungen, seien es Kletterwettbewerbe, Volksläufe, Rennrad- und Mountainbike-Rennen oder Segel- und Surfwettbewerbe, werden Genfer See & Co. viel besucht.

Für die Schönen und Reichen ist die Villa am See fast eine Pflicht, ein unverzichtbares Statussymbol. Und als Urlauber genießen wir ebenfalls die Annehmlichkeiten und nutzen die gute Infrastruktur.

See ist nicht gleich See. Mit über 70 Kilometern Länge stellt der Genfer See in Sachen Größe den Spitzenreiter dar, der zudem mit der Stadt Genf die zweithöchste Dichte an Millionären aufweist, am Südufer dagegen deutlich weniger mondän erscheint. Ähnlich verhält es sich am Lago Maggiore: Nicht jeder Uferabschnitt auf den gut 60 Kilometern Längserstreckung spiegelt den Luxus wider, den der Nordteil aufweist.

Auch der Gardasee mit seinen über 50 Kilometern präsentiert sich mit abwechslungsreicher Landschaft: ein echter Bergsee im Norden mit Steilwänden und 2.000 Meter hohen Gipfeln, ein Urlaubsparadies im sanften Hügelland im Süden.
Die »kleinen« Seen – der Neuenburgersee in der französischen Schweiz, der Millstätter See in Kärnten und der Wolfgangsee im Salzkammergut – haben ihre eigenen Vorzüge: wunderbares Bergpanorama und familienfreundliche Angebote. Egal, welches Ziel man wählt, mit den Seen in den Alpen kann man nichts falsch machen, so viel steht fest!

Ans Meer oder in die Berge? Die großen Seen im Alpenraum erleichtern mir diese Entscheidung: beides! Viel Wasser und viel Berg.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 02/2020.
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